Spielpädagoge/in

 
Ausbildungsdaten
Spielpädagoge/in
Ausbildung Nr. 794-2 | 795-2
Dauer 1 Intensivwoche
Termine

Nr. 794-2: 12.-18.03.2012; Mo-So je 8-18 Uhr
Nr. 795-2: 12.-18.11.2012; Mo-So je 8-18 Uhr

Gebühr € 1.200,- / ermäßigt € 960,- (USt.-befreit; als Kosten für die berufl. Weiterbildung steuerlich absetzbar)
Voraussetzungen Einfühlungsvermögen, Freude am Umgang mit Menschen, Fähigkeit zur Selbstreflexion.
Zertifikat Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem Zertifikat des IEK bescheinigt. Die erworbene Qualifikation kann grundsätzlich bundesweit namentlich geführt und z. B. in selbstständiger Arbeit, eigener Praxis oder im Angestelltenverhältnis beruflich ausgeübt werden. Die in dieser Ausbildung enthaltene Zusatzqualifikation Autogenes Training entspricht inhaltlich den qualitativen Anforderungen der Krankenkassen bzw. der Kassenärztlichen Vereinigung. Somit werden die absolvierten Unterrichtseinheiten unter der Maßgabe einer Einzelfallprüfung bei bestehender Grundqualifikation von den Krankenkassen hinsichtlich des § 20 SGB V (Primärprävention) bzw. von der Kassenärztlichen Vereinigung hinsichtlich des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs im Bereich übender Techniken als spezifische Qualifikation grundsätzlich anerkannt.
Sonstiges Bitte Decke, warme Socken, evtl. Kissen mitbringen.
Veranstaltungsort   IEK Ausbildungszentrum, Am Markt 9, 72070 Tübingen

Spielpädagoge/in

Hintergrund

Die Spielpädagogik wird vor allem in der Sozialarbeit eingesetzt. Sie steht in engem Zusammenhang mit anderen Sparten wie der Erlebnis-, Kultur- oder Sonderpädagogik sowie der Jugendarbeit. Darüber hinaus findet man spielpädagogische Ansätze auch in der Altenhilfe, der Erwachsenenbildung, beim Motivationstraining und in der Personalentwicklung.
Die/der Spielpädagoge/in sieht im Spiel mehr als den reinen Zeitvertreib. Das Spiel ermöglicht es uns, unsere Umwelt und unsere eigene Entwicklung besser zu verstehen, unsere sozialen, psychischen und physischen Fähigkeiten besser zu entwickeln und mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln. Mit Hilfe der Spielpädagogik verstehen wir komplexe Zusammenhänge. Je mehr Spaß das Spielen macht, umso intensiver prägt sich das Gelernte ein.


Ziel

Die Ausbildungsteilnehmer(innen) lernen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Spiels in der pädagogischen Arbeit kennen und das Spiel als wichtigen Beitrag zur persönlichen Zufriedenheit in jeder Lebensphase begreifen. Die Ausbildung befähigt die Teilnehmenden, Spielanlässe zu leiten und zu moderieren und das Spiel in Kindergärten, Schulen und in der Erwachsenenbildung einzusetzen.

 

Aus dem Inhalt

  • Spieltheorien und Ansätze der Spielpädagogik
  • Methodik und Didaktik im Kinder- und Erwachsenenunterricht
  • Didaktische Spiele
  • Fantasiereisen
  • Autogenes Training (Seminarleiterschein)
  • Beobachtung, Wahrnehmung, Kommunikation
  • Spiele erfinden, improvisieren und anpassen
  • Spielend Ängste und Aggressionen bewältigen
  • Spiele mit einfachen Materialien
  • Geschicklichkeits- und Konzentrationsspiele
  • Bewegungsspiele aus aller Welt
  • Brett- und Gesellschaftsspiele
  • Denk- und Strategiespiele
  • Interaktions- und Rollenspiele
  • Spielplätze gestalten
  • Spielfeste organisieren und durchführen
  • Animation von Großgruppen
  • Umgang mit gruppendynamischen Prozessen
  • Grenzen der Spielpädagogik

 

 

 

Aus dem Methodenteil

Im Mittelpunkt der Ausbildung steht das gemeinsame Spielen, Leben und Arbeiten. Der Kurs wird nach partnerschaftlichen Leitideen aufgebaut und durchgeführt, bei denen sich Spiel und Kommunikation gegenseitig ergänzen. Je nach Interessen und Voraussetzungen der Teilnehmenden werden die einzelnen Themengebiete mehr oder weniger intensiv behandelt. Besonders wichtig ist die Möglichkeit des selbstständigen Engagements und der Persönlichkeitsentwicklung.


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